Walter Behning mit der Goldenen Medaille für Goldschmiedekunst ausgezeichnet

Dem Präsidenten der Gesellschaft für Goldschmiedekunst e.V. und Ehrenpräsidenten der Industrie- und Handelskammer Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern Walter Behning, wurde in Anerkennung um seine großen Verdienste für die Gesellschaft für Goldschmiedekunst anlässlich seines 70. Geburtstages im Deutschen Goldschmiedehaus Hanau am 25. Juni die Goldene Medaille für Goldschmiedekunst verliehen. Als ehemaliger Standortleiter der Degussa-Zweigniederlassung Hanau-Wolfgang, übernahm Walter Behning am 1. August 1993 sein Ehrenamt als Vorsitzender des Präsidiums der Gesellschaft.

Die Verleihung der Goldenen Medaille ist mit dem Anliegen verbunden "Persönlichkeiten auszuzeichnen und zu ehren, die sich hervorragende Verdienste um die Förderung der Goldschmiedekunst und aller mit ihr zusammenhängenden Probleme und Aufgaben des Kultur- und Wirtschaftslebens erworben haben". Die bisher mit der Goldenen Medaille ausgezeichneten 15 Persönlichkeiten waren und sind Vertreter aus Wirtschaft, Kultur und Politik. Zu ihnen zählen Ferdinand Richard Wilm, der Gründer der Gesellschaft für Goldschmiedekunst - Postminister Dr.Ing. h.c. Wilhelm Ohnesorge - Generaldirektor Martin Heinrich Wilkens, Wilkens & Söhne in Bremen - die ehemaligen Bundespräsidenten Professor Dr. Theodor Heuss und Walter Scheel sowie die Kunsthistorikerin und langjährige Geschäftsführerin der Gesellschaft Dr. Ulla Stöver in Hamburg.

Die Medaille wurde Walter Behning von Hans Martin, Oberbürgermeister a.D. der Stadt Hanau überreicht, der selbst 1995 mit der Goldenen Medaille ausgezeichnet wurde. In seiner Laudatio lobte Hans Martin das große Engagement Walter Behnings für die Gesellschaft und ihre Mitglieder : "Er hatte sehr schnell den Kontakt zu den Mitgliedern der Gesellschaft gefunden, er setzte sich gern mit ihrem künstlerischen Werk auseinander, suchte das Gespräch und war sehr schnell einer der ihren. Immer wieder hat Walter Behning nicht nur in unserer Region sondern weit darüber hinaus die Stadt erfolgreich nach außen getragen. Seine Beliebtheit und Wertschätzung aber auch sein diplomatisches Geschick kamen der Gesellschaft für Goldschmiedekunst immer zugute".

25. Juni 2003